Auszug aus: Entdeckung der Familie Dankbarkeit,  Seite 42 bis 49

 

Deutschland vernachlässigt die Zukunft und lebt von der Substanz.“

schreibt Michael Sauga im Spiegel Nr. 19 vom 5.5.2018 im Leitartikel Nullen, schwarz und rot.
Dieser Satz hätte ja meine volle Zustimmung, aber schauen Sie, wie der Autor fortsetzt:

Stattdessen gibt die schwarz—rote Koalition wie ihre Vorgänger viel Geld aus, um ihre jeweilige Klientel mit fragwürdigen Leistungen zu erfreuen.
Das Kindergeld wird erhöht, obwohl Regierungsstudien sagen, dass es unter den deutschen Familienleistungen zu den am wenigsten wirksamen gehört.
Die Mütterrente soll angehoben werden, dabei kommen viele Empfängerinnen aus eher besser gestellten Seniorenhaushalten.
Ein Baukindergeld wird eingeführt, das im Kern der früheren Eigenheimzulage entspricht, die wegen erwiesener Erfolglosigkeit vor Jahren schon einmal abgeschafft worden war.


Bei der zynisch so genannten „jeweiligen“ Klientel handelt es sich dreimal um „Familie“.
Was der Verfasser mit „Substanz“ meint, weiß ich nicht. „Substanz“ muß was ganz anderes sein als genügend Familien. „Zukunft“ muß etwas anderes sein als Familie mit genügend Kindern. Die schlichte generative Ersatzinvestition in Kinder ist für den Verfasser offenbar weder „Substanz“ noch „Zukunft“. 
Die „jeweilige Klientel“: Das ist einmal die aktive Familie als Ort, in der Eltern ihr Mögliches im Zusammenleben mit der nächsten Generation leisten. Als der Ort, an dem alle miteinander die primäre Erfahrung ihrer Gemeinschaft leben.  Als Ort, in dem sich Leben einlöst.
Leider haben Sie nicht definiert, was das Wort „wirksam“ heißt. Ich muß das leider interpretieren.


Wie billig soll Familie denn sein, Herr Sauga?
Wie wenig Kindergeld ist denn passend?
0,75 Kind pro Einwohner, das ist das, was das private Budget in Deutschland noch leisten kann, für die Zukunft. Lieber in die Rentenversicherung einzahlen.
Ja, Herr Sauga: Das würde ich selbst darunter verstehen, unter: „Von der Substanz leben“.
Der wirksame Effizienz-Staat hat die Kinder gefressen, bevor sie überhaupt geboren sind. Die gesparten Kosten sind ein Teil „unseres“ Wohlstands im Lande Deutschland.


Mit wieviel Schikane soll denn Empfangsberechtiger bestraft werden für 5 Kinder? Ist der Entzug von 16.700 Euro wirklich so am „wenigsten wirksam“? Mir hat s den Ruin gebracht. Das sollte als Nachweis der Wirksamkeit reichen, Herr Sauga.

 

Kindergeld bedeutet für die Familie familiäre Selbstbestimmung. Kindergeld ist nicht Sozialhilfe, sondern „Lastenausgleich“, eine Beteiligung des Staates am elterlichen Aufwand in Geld, in Zeit.
Es ist ein Komponente im Budget, die einigen Familien eine asymmetrische Familienwirtschaft erlaubt. Asymmetrie ist ein hochwahrscheinlicher Zustand. In der Gründungszeit der Familie. Bei Krankheit. Wo immer die Situation es erfordert.
Alleinerziehung ist  der Extremfall von Asymmetrie. Ungewollt, prekär und hochwahrscheinlich.
Kindergeld steht für Stabilität. Es erlaubt Familie in verschiedenen Lagen sich verschieden aufzustellen. Kindergeld macht Familie transparent. Nicht jede Klassenfahrt muß bezuschusst werden, nicht jedes Unglück muß zur Bitte und Antrag auf Unterstützung
in die Bürokratie extrapoliert werden. Solange die Kinder klein sind, muss man auch nicht alle zwei Monate Formulare ausfüllen.

Es ist diese Pufferung, die einen Teil der alltäglichen Stöße lautlos abfängt, die Herr Sauga für „nicht wirksam“ erklärt.

In der Zeit später, bei Tod der Mutter, bei selbstständig heranwachsenden Kindern zwischen Schule und Studienabschluss, wäre die pünktliche Auszahlung für die Regenerierung und Reorganisation meiner väterlichen Geschäftstätigkeit  wesentlich gewesen.

 

Sie möchten Familie anders, Herr Sauga.
Sie möchten die staatliche Hand auf dem Puls. Sie möchten die lückenlose Kontrolle. Es ist gar nicht der Puls. Sie möchten Familie steuern.  Dafür setzen Sie den Griff an die Gurgel. Was Sie steuern wollen, das ist die Luft zum Atmen. Sie möchten eine Marionettenfamilie unter staatlicher Kontrolle. Das ist Ihr Verständnis von „Wirksam“. 
Eine Achtung, vor dem, was  Familie von sich aus leistet, haben Sie nicht.
Sie möchten „Wirksamkeit“ der Familienleistungen, im Sinne der „Regierungsstudien“, die von Beamten  erstellt werden, und aus deren eigenen vollversorgten Fettschichtexistenz den maximalen Ressourcenentzug  für diejenigen anstreben, die prekär sind.
Sie möchten die von außen gesteuerte Familie, Herr Sauga. Wirksam gesteuert.
Familie, in der PolitikerIn den Erfolg ihrer Maßnahmen erkennen kann.
Ein wunderschönes Puppenhaus. Mit ganz speziell geförderter Beletage, mit ganz speziell geförderter Dachkammer und ganz speziell gefördertem Keller mit ganz speziell geförderter Reinigungsfachkraft..
Jeder das Ihre, kann man da nur sagen. Wobei man das nun nicht mehr sagen kann, heutzutage. Aber praktizieren kann mans, zum Glück. Und das ist schließlich die Hauptsache.
Schon die alten Römer waren Nazis. „Suum cuique“ haben sie gesagt. Jedem das Seine. Vielleicht bin ich etwas schnodderig. Aber am Unmenschen interessiert mich nicht das Wörterbuch. Mich interessiert die Grammatik, die er und sie praktizieren.

Der Satz gibt die Geborgenheit einer geordneten Welt. Die Guten bekommen gutes, und die s nicht bekommen, haben selber schuld. Hat was Fürsorgliches. Etwas vom guten alten Patriarchat.  „Jeder ist seines Glückes Schmied.“ Es geht aber weniger darum, was ich mir selber schaffe.  Es geht eher um Zuweisung. Das Gute, das ich bekomme, ist nicht aus meiner Hand, sondern aus einer höheren Hand, von einem, der mich gesehen und geprüft hat, und der es mir zuteilt, weil es gerecht ist. Ganz spezifisch für mich gerecht.  Darum ist das mir Zugeteilte das Gerechte.  Das macht denjenigen, ders mir zuteilt zu einer gerechten Person.

Während das Kindergeld also, im Großen Ganzen, vielleicht auch eher im mittleren halben gleichermaßen an Verschiedene verteilt wird, geht es beim „Wirksamen“ um Spezifikation. Um Personalisierung, im Computersprech.
Die Spezifikation von Familie ist das Gegenteil von der Herausbildung eigener Individualität in Selbstbestimmung.
Wirksam heißt, dass der Staat einwirkt. Der wirksame Staat verzichtet lieber auf Kinder, als Familie in ihrem SoSein zu akzeptieren.
Wirksam heißt Familien zu sortieren, heißt eine Sorte Familie gegen die nächste Sorte Familie auszuspielen, dass am Ende beide sich streiten dürfen, wer denn jetzt gerechter oder ungerechter behandelt wird.
So funktioniert Entmündigung. Das heißt: „Jedem das Seine.“  Oben steht einer, ders verteilt. Unten die Insassen, denen es zugeteilt wird.

Das ist die Struktur der Buchenwaldparole. Ob Sie jetzt von „Regierungsstudien“, von „wirksamen“ Leistungen schreiben, oder von „Gerechtigkeit“: Familie ist Ding, über das Politik verhängt wird.
Es geht um die von Staates wegen definierte Familie,  die das Zeichen der sie spezifizierenden Politik trägt, egal ob  schwarz, ob rot, ob sonstwas.

 

Sie möchten die einen belohnen, und den anderen die Ressourcen entziehen.
Sie möchten ganz spezielle Angebote für ganz spezielle Familien. Formulare  über Formulare. Sie möchten mehr Bürokratie.

Und es läuft doch immer nur auf eines hinaus:

Sie erzwingen den zwei Verdiener- und Kinder-so früh wie möglich in-die-Betreuungswirtschaft- Haushalt.
Etwas anderes will Staat nicht. Die maximale Isolation.

Jedem das Seine, Herr Sauga. 

 

Wieviel Mutter wollen Sie der Kindheit noch erlauben, Herr Sauga?


Jede Entscheidung einer Mutter zu einem weiteren Kind wird tatsächlich davon abhängen, wie „befriedigend“ oder wie „erfüllend“,  das heißt gemeinhin: Eine wie große Bandbreite an menschlichen Kompetenzen erfordernd die Mutter ihre familiäre Situation erlebt.
Bereitschaft für mehr Kind entsteht weder am Computerarbeitsplatz, noch durch die 24/7 Stunden Kinderbetreuung.
Frau gebärt nicht für die Betreuungseinrichtung. Sie will Gegenwart. Sie will ihre Sorge leben und nicht dem Lastschrifteinzug überlassen.
Die damit verbundene Zufriedenheit ist heutzutage wieder in den Katalog der Perversionen eingetragen und gehört zur dämonischen Triebstruktur der „Frau“. Diese inferiore Befriedigung ist so eindeutig verschieden von der einzig erlaubten Befriedigung durch den Warenverkehr.


Der Haß der Gegenwart auf die Natur ist nicht „mittelalterlich“, die „Abtötung allen Fleisches“ ist ihr aktuelles Projekt.
Es gibt keine Insekten mehr, es gibt kaum Mauersegler mehr im Hamburg 2018.
Und es gibt weniger Kinder. Es ist die Antwort der Natur auf die totale Vergesellschaftung der Frau. Die ist fruchtbar wie Arbeiterin im Bienenstaat.


Eine Bereitschaft der Frau zum Wachstum der Familie, für ein vielleicht Zulassen für noch ein weiteres Kind entsteht ausschließlich in der positiv erlebten, weil selbst geformten Familienerfahrung mit Kindern und Mann. Es sind Kinder selbst, die zum nächsten verführen. Und es geht um Verführung. Um die Kraft der Gegenwart.

 

„Die Mütterrente soll angehoben werden, dabei kommen viele Empfängerinnen aus eher besser gestellten Seniorenhaushalten.“
Und das in einem
80/20 Deutschland, in dem jedes 5. Kind in Armut aufwächst.

Wie können Sie Mann so einen erbärmlichen Satz schreiben. Fangen wir mit der Logik an. Als Männer gehören wir ja zum logisch denkenden Geschlecht. Ich meine, wir stellen ja Ansprüche an das, was wir schreiben. Ich interessiere mich für Männerlogik. 
Wenn eine (viele!, schreiben Sie) Mutter im Alter - besser -  gestellt ist,  was folgt dann für eine andere (nicht! viele ) Mutter, die im Alter – nicht! besser – gestellt ist?
Weil es reiche Rentenempfängerinnen gibt, wollen Sie an der armen Mutter die Rente sparen.  Die soll sich doch in Essen für die Spendenausgabe durch Privatleute anstellen. Aber ganz ganz hinten, damit s auch gerecht zugeht.
Es gibt einen Sexismus außerhalb der Auseinandersetzungen zwischen den geschlechtsfähigen Gendern des Heutzutage. Es gibt einen Sexismus gegen diejenigen Frauen, die eine wesentliche Lebensleistung in Form von Familienleistung in diese Nation eingebracht haben und die darüber alt und arm geworden sind. Nicht Kraft mehr zum Kämpfen noch sexuelle Attraktivtät als Zahlungsversprechen für die Gewährung von Gleichberechtigung einbringen.
Dieser Sexismus ist SoSein von Mann, Herr Sauga. Sie sind doch Mann.
Ich bins auch. Das trennt uns. 

„Viele Empfängerinnen kommen aus eher besser gestellten Seniorenhaushalten.“ Wie „Viele“ „Senioren“ haushalte sind denn „besser“ gestellt, Herr Sauga?
Und wie „Wenige“  sind schlechter gestellt? Ach was, Schwamm drüber.
Seniorenhaushalt hat drei potentielle Rentenquellen: Aus eigener Erwerbstätigkeit, aus der Erwerbstätigkeit des Partners, aus Anerkennung der Kindererziehungszeiten. Und die Einnahmen der besser gestellten Fettschicht:  Mieten, Renditen, was weiß ich.
Wieviele Kinder muß Frau aufziehen, dass sie von der Mutterrente leben kann? Rechnen Sie doch einmal, Herr Sauga. Achtung Spoiler:  5 sind garantiert nicht genug.  

 

Sie schreiben das Alterselend aus Kinderreichtum herbei, Herr Sauga, nur um für sich in Ihrem kinderlosen Heutzutage einen Transfervorteil auszurechnen.

 

80/20 ist die Formel der Effizienz, wie schon der Einser-Abiturient im Karrierespiegel weiß. Wieviel Ausschuß von Alterselend bei den Müttern haben Sie sich in den Artikel eingepreist, Herr Sauga? Übrigens, auch jedes 5. Kind ist arm. Aber es gibt ja auch viele (!) Kinder, sag ich mal, die nicht arm sind. Vielleicht wollen Sie eine noch effizentere Gestaltung der gesellschaftlichen Schichten. Was halten Sie von einer 70/30 Gesellschaft?  Da bleibt noch mehr für Sie.

Oder merken Sie doch noch etwas?  Als denkender Mann?


Es gibt ein einziges Szenario, in dem Sie die „Mutter“rente auf Null setzen dürften. Das ist, wenn in Deutschland alle Männchen jeweils ein Weibchen heiraten und exakt 2 Kinder erzeugen, die ohne Schwund sich im entsprechenden Alter gleich verhalten. Das wäre der sogenannte Generationenvertrag. Man verzichtet auf die Abrechnung, weil es ein durchlaufender Posten ist.
Bei zwei Kindern bleiben den Eltern genug Ressourcen übrig, dass die Alterssicherung durch Erwerbstätigkeit geleistet werden kann.
Das setzt eine ziemlich homogene Gesellschaftsstruktur voraus.

Wie Sie wissen – oder wissen Sie das etwa nicht, Herr Sauga? - ist das deutsche Szenario ein anderes. Kinder und Altersversorgung sind ein Widerspruch. Wer Kinder hat, wird altersarm. Wer keine Kinder hat, hat sich einen Versorgungsanspruch „erwirtschaftet“,  der von den Kindern der anderen einzulösen ist, und von den Renten der Eltern abzuziehen ist.
Das ist Vorsorge für die Zukunft, wie Sie sie verstehen, Herr Sauga.
Sie funktioniert nicht mehr. Weil diese Gesellschaft auseinanderfliegt. Weil das volkswirtschaftliche Trivialgut Familie in den Kollaps getrieben wird. In diesem Kollaps wird sichtbar, was bisher im Stillen ohne Abrechnung geleistet worden ist. Das explizit zu machen ist Aufgabe dieses Textes. -


Meine mit 53 Jahren verstorbene Frau hatte in Ansehung ihrer zurückgekehrten Krankheit Frühverrentung beantragt. Alles in Allem kam sie auf ca 21 Rentenpunkte. Davon wurden ihr 9,8 Punkte für „Erziehungszeiten“ an 5 Kindern angerechnet.
Ihre Gesamtrente mit dem aktuellen Rentenwert von 31,03 Eur betrüge 21,662punkte*31,03 =672,17 eur.
Davon rechnen dann 304,094  Eur an die sogenannten Kindererziehungszeiten.

Das ist die Mutterrente für 5 Kinder, die von Ihrem Willen aus nicht noch erhöht werden darf, Herr Sauga.


Als Witwer erhalte ich  0,6 davon: 403,30, darin enthalten sind dann rechnerisch 182,45 Kindererziehung.
[Anmerkung: Real sind es 440,54, zusammen mit einem Beitrag für die KV gehen 472,70 Eur  auf mein Konto ein. Die Differenz 440 zu 403  kann ich auf die Schnelle nicht aufklären. Die gesamte Größenordnung ist grotesk genug. Meine selbst erwirtschaftete Rentenerwartung liegt bei 160.-] 

 

Der Rentenfaktor 0,6 für Witwer könnte ja stehenbleiben, für die Anspruchsjahre meiner Frau.
Aber der Witwerfaktor 0,6 für die Komponente Kindererziehungsjahre ist ja wohl witzig.
Der 7 Personenhaushalt hat mit zwei Erwachsenen gewirtschaftet: Einer Mutter, die in Verantwortung konsumiert und einem Vater, der das Geld für die Familie verdient.
Die Mutterzeit, die sie der Familie zugewendet hat, wird, begrenzt auf ihre „Kindererziehungszeiten“, in ihrer Altersrente zumindest nominell angerechnet.
Die Vaterzeit, d.h. die „Kinderversorgungszeit“, in der der Unterhalt für 5 Kinder und Frau erwirtschaftet wird, wird dem Vater in der Rente nicht angerechnet.


Das ist das Private.
Die Maskierung der Familie von Staates wegen.
Die Setzung des Dunkelraums, um sich der einfachsten Abrechnung zu entziehen.

Das ist genau der Dunkelraum, in den hinein die Frau Strohof ihre institutionelle Ahnungslosigkeit inszeniert, um den bürokratischen Durchleuchtungszwang  auszuleben, um Familie mit Formularen und Fristen grundgesetzwidrig in den Ruin zu ficken.

Es ist genau der Dunkelraum, in dem der Journalist Sauga Familie verschwinden lässt, um Kindergeld und Mutterrente zu torpedieren.
Das ist das Private.

Staat übernimmt eine Kostenerstattung in Form von Kindergeld für die aktive Familie. Er unterschlägt die Anerkennung des Vaters in der Altersrente.
Staat maskiert sich den Vater als eine lebenslänglich abgesicherte Beamten- oder Angestelltenexistenz.
Davon ist nicht mehr auszugehen. Erst recht nicht, wenn das Szenario auf die weibliche Seite gespiegelt wird.


Frau als Mutter ist das prekäre Geschlecht.
Mich als Vater von 5 Kindern hat der Staat erst abgeschossen, als ich 63 Jahre alt und verwitwet war.

 

Die weibliche Entscheidung einer jungen Frau „für“ das Kind findet in einer besudelten Freiheit an einer bereits von Staats wegen beschlagnahmten Gebärmutter statt.
Und wenn wir mal beim Gebärschutz durch Beschlagnahme  innehalten:
Wie viele weitere Kinder würden denn außerdem  aus der jährlichen deutschen Unterproduktion von Menschen ungeborenermaßen entfallen,  ohne diesen „Schutz“ der staatlichen Gemeinschaft? Damit ist doch nur der jenige Nachwuchs gemeint , dessen Existenz von Mutterseite her nicht zu rechtfertigen ist, wenn die ökonomische Ratio angelegt wird, die die Ratio von jedem Kinderlosen in diesem Gemeinwesen ist.
Im Wissen darum, dass der deutsche Familienverräterstaat jederzeit zum Abschuss von Familie bereit ist, wenn die Kinder erst geboren sind und auf der Welt existieren.
Familie ist tragfähig. Sie ist elastisch und dehnbar wie die Gebärmutter einer Frau. Auf Tritte in den Bauch durch den Staatsapparat ist sie nicht eingerichtet.
Das ist ein Verfahren der Abtreibung, das der „schützende“ Staat praktiziert.  Rentnerabtreibung.
Ein Mann mehr der für sein Vatersein vom Staatspack pleite gemacht worden ist. Das ist wirksame Abschreckung. Ich gratuliere.

 

Das in Deutschland real wirkende Kinderverbot wird von der ansonsten so hoch geschätzten Ratio verhängt.  Entscheidung für  Kind ist Entscheidung gegen Vernunft.


Die weibliche (Allein) Entscheidung der Schwangeren für ihr Kind wird anschließend gesellschaftlich als „Verantwortung“ verhöhnt, um vom ersten Moment an die Mutter in ein Korsett von „Regeln“ der „Mitwirkung“ zu zwingen.


„Wirksam“ ist Familienförderung genau dann, wenn sie in Mikroscheibchen und auf möglichst viele verschiedene Anträge verteilt unter Abstattung möglichst vieler Behördengänge für möglichst kurze Zeiträume erfolgt.
Ich habe verstanden, Herr Sauga.

 

Fortschrittliche Politik will die symmetrische Familie. Dort verschwindet der in der asymmetrischen Konsum/Verdiener Darstellung noch sichtbare „Vater“Anteil. Politik hat dann zwei Verdiener, die sich aus der „betreuten“ Kindheit hinaus marginalisiert haben.

 
Eine Kindheit, die nicht von vornherein entfremdet ist, soll unmöglich  werden.
Eine Nahrungserfahrung vom Einkauf auf dem Markt, über Vorbereiten, Zubereiten der gemeinsamen Mahlzeit, an dem die Geschwister nach Fähigkeit mitwirken, das ist eine Produktionserfahrung über mehrere Fertigungstufen.  Familie ist das Gegenteil von „Lean produktion“. Familie ist Handwerk mit hoher Fertigungstiefe. Den Kindern, die sich in transparente Tätigkeiten integrieren, entspricht allerdings eine Mutter, die sich in die Kindheit integriert.

   
Die dem Kind nahe Mutter als das schlechthin a-pädagogische Fleisch der Gesellschaft wird trockengelegt.
Eine Vielfalt der Familien, Pluralität, gilt nur als Import von „Multikulti“ unter dem Vorsatz ihrer anschließenden Absorption und Asphaltierung als „Integration“.  Bitte beim Ramadan darauf achten, dass die Kinder nicht „hungern“ oder „müde“ sind. Das beeinträchtigt die schulische Leistung. Deutsche Kinder kennen keine Müdigkeit. Und Hunger kennen sie auch nicht. 
Deutschland selbst „ist langweilig“.
Elterliche Anstrengung zur kontinuierlichen „Pflege und Erziehung“ in die Jahrzehnte hinein ist verhöhnter Gegenstand der Öffentlichkeit.
Die ursprüngliche Vielfalt der hier gewachsenen je eigenen Familie in Ähnlichkeit und Verschiedenheit ist verhasst. 
Denn an dieser Familie wird Staat als das schlechthin Desintegrierende sichtbar: Staat will die Einzelheit, die sich nur im vergesellschafteten Funktionieren mit dem andren verbinden darf.
Das Isolierte ist das Private.

 

Seit ein paar Tagen, ich schreib s im Monat Mai 2018, kann Google sprechen. 
Und zwar so, dass Sie es am Telefon nicht merken, wenn Sie beispielsweise eine Reservierungsanfrage zu einem Hotelzimmer erhalten, und dieser Anruf mit Stimme und Inhalt und Verarbeitung Ihrer Antwort automatisch von Google durchgeführt wird, dass es Google ist. 
In kürzester Zukunft wird die Authentizität der vertrauten Stimme durchsetzt sein mit der Angst vor dem unentrinnbaren orwellschen fake.
Das Verfahren in Sachen Pippi Langstrumpf ist nicht nach Fahrenheit 451, sondern nach 1984: Tagesaktuell in Neusprech. Eine schattenlos radierte ewige Gegenwart garantiert die Unschuld unserer Kinder.
Es wird Frauen geben, wenn überhaupt noch, Mütter, die werden ihr Leben einsetzen, um ihrem Kind in seinem Fleisch Körper zu geben. Sie werden den Kampf führen, um Vertrauen, das ihres Kindes, und das Vertrauen, das sie ihrem Kind geben können. Es wird der Kampf sein um das Zeichen, woran Mutter und Kind, woran Frau und Mann einander erkennen.
Der Job ist beschreibbar. Es wird Frauen geben, die ihn für sich annehmen. Es wird Männer geben, die für diese Frauen einstehen.  

Staat hat Gründe zum Austrocknen von Familie. Er tut es längst.